Es können verschiedene Projektideen eingereicht werden. Einige Beispiele wären:
- Anlegen eines Sinnespfads
- Renovierung des Jugendtreffs
- Verschönerung des Bushäuschens
- Anlegen eines Beachvolleyballfeldes
- Modernisierung des Kinderspielplatzes
- Organisation eines Sommerfestes im örtlichen Seniorenheim
- uvm.

Eurer Kreativität und Vorstellungskraft sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Do it- und Get it-Varianten

Allgemein ist das die gängige Variante, wie man als Aktionsgruppe zu seinem Projekt kommt. Man nennt sie „Do-it-Variante", was bedeutet:
Die Aktionsgruppe hat eine eigene Idee und plant diese selbstständig und autonom. Der regionale Koordinierungskreis (KJR/SJR) gibt bei Bedarf Unterstützung, Tipps und Hilfestellung.

Aber es gibt noch eine zweite Variante, wie man der am „Raggern" teilnehmen kann. Die Aktionsgruppe bekommt vom Orga-Team eine Aufgabe zu gewiesen. Die Aufgabe wird selbstverständlich so ausgesucht, dass sie den Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmer entspricht. Diese Variante nennt man „Get-it-Variante". Näheres findet ihr dabei, auf der Internetseite des BDKJ (www.72stunden.de) Der Anmeldeschluss für die „Get-it-Variante" ist der 20.05.2013.

Ganz wichtig ist auch, dass durch die Teilnahme an der Aktion für euch keine Kosten entstehen sollen. Es gibt die Möglichkeit von Zuschüssen, die ihr euch über den Kreis-bzw. Stadtjugendring beschaffen könnt. Kosten für euren Verein oder Verband sollen in jedem Fall vermieden werden. Wenn ihr mutig genug seid, könnt ihr auch selbst Sponsoren für euer Projekt suchen.

Hierfür einige grundlegende Tipps:


Besprecht zuerst in eurer Aktionsgruppe genau, welche und wie viel Material etc. ihr benötigt. Überlegt euch im Anschluss Firmen und Geschäfte, die Entsprechendes evtl. zur Verfügung stellen könnten (Vielleicht kennt auch jemand aus eurer Aktionsgruppe einen Sponsor persönlich). Habt ihr Bedarf und Sponsor ermittelt, macht euch einen Plan, wie ihr den Sponsor ansprechen wollt (schriftlich oder persönlich). Am besten ihr vereinbart einen Termin und sprecht persönlich mit euren Unterstützern.


Da Sponsoring auf Gegenseitigkeit besteht, macht die Firmen und Unternehmen auf die positive Öffentlichkeitswahrnehmung aufmerksam, wenn sie euch unterstützen. Habt ihr von der entsprechenden Firma finanzielle Unterstützung erhalten, dankt Ihnen entsprechend. Vielleicht könnt ihr euer durchgeführtes Projekt dokumentieren und der entsprechenden Stelle zukommen lassen, um eure Wertschätzung und euren Dank so zum Ausdruck zu bringen. Falls ihr Probleme habt mit einem Sponsor Kontakt aufzunehmen, könnt ihr euch auch gerne an den BDKJ oder die Geschäftsstellen des Kreis –oder Stadtjugendrings wenden. Dort erhaltet ihr weitere Tipps und Hilfen.

Man will es ja nicht hoffen, aber dennoch kann ja immer mal wieder was passieren. Da es auch trotz super Vorbereitung immer wieder zu Problemen kommen kann, gibt der KJR/SJR euch ein Dokument für das Notfallmanagement an die Hand. In diesem findet ihr grundlegende Verhaltensweisen, was in Notfallsituationen zu beachten ist. Zudem wird während der Aktion selbst immer ein Pate vor Ort bzw. telefonisch erreichbar sein, den ihr bei Fragen und Problemen informieren könnt. Dieser steht euch dann mit Rat und Tat zu Seite.

Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Verantwortliche der Gruppe über 18 Jahre alt ist. 

Friday the 29th. Eine gemeinsame Aktion des SJR und KJR Bayreuth mit dem BDKJ Auerbach und Bayreuth.